Plauderstündchen: Von Priestern, eigenwilligen Charakteren und Schreibwundern

(Foto: Nadja Losbohm)

“Ich bin eine Träumerin”
(Foto: Nadja Losbohm)

Interview mit Nadja Losbohm

Sie liebt das Malen, Zeichnen, Fotografieren, die Musik und natürlich das Schreiben. Ihre Jägerin-Reihe (bisher sind 3 Bände erschienen) brachte sie komplett in Eigenregie heraus. Da fragt man sich: Wie bekommt man das alles mit dem Alltag vereint? Muss man sich mit störrischen Figuren herumschlagen oder tanzen die immer nach der Pfeife ihrer Autorin? Nadja Losbohm war so freundlich diese brennenden Fragen – und mehr – zu beantworten.

Tintenmeer: Beginnen wir doch gleich mit einer unkonventionellen Frage! Als Brandenburgerin bist du – wie ich – ein waschechter Ossi. Wir „von drüben“ haben es ja größtenteils nicht so mit der Religion. Trotzdem schreibst du eine Geschichte, in der religiöse Elemente eine zentrale Rolle spielen: ein Priester als Protagonist, das Hauptsetting in einer Kirche. Hast du eigentlich die Bibel gelesen?  Weiterlesen

Fürchte nicht das tiefe blaue Meer von April Genevieve Tucholke

Fuerchte nicht das tiefe blaue Meer von April TucholkeIn Violet Whites verschlafenem Küstenort ist nicht viel los – bis River West in Violets Gästehaus einzieht. Plötzlich wird ein Phantom gesichtet, Kinder verschwinden und ein Mann bringt sich um. Hat River damit zu tun? Er weicht jeder Frage über seine Vergangenheit aus. Violets Großmutter hat sie vor dem Teufel gewarnt – aber dass er ein Junge sein könnte, der viel Kaffee trinkt, gerne in der Sonne schläft und Violet auf dem Friedhof so küsst, dass man zurückküssen möchte – das hat sie nicht gesagt. Während der Horror eskaliert, verliebt sich Violet so heftig, dass sie River nicht mehr widerstehen kann – und genau das ist seine Absicht … (Klappentext)

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Ich fürchte mich nicht von Tahereh Mafi (Audio Book)

ich_fuerchte_mich_nichtIch bin verflucht.
Ich habe eine Gabe.

Ich bin tödlich.
Ich bin das Leben.

Niemand darf mich berühren.
Berühr mich.

“Du darfst mich nicht anfassen”, flüstere ich. “Bitte fass mich an”, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht … (Klappentext)

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Die Glasglocke von Sylvia Plath

glasglockeEsther Greenwood könnte sich glücklich schätzen, denn sie wurde unter vielen Bewerberinnen ausgewählt, eine vierwöchige Hospitanz bei einer New Yorker Modezeitschrift zu machen. Mit auf dem Plan stehen für diese Zeit rauschende Partys, Restaurants, Ausstellungen und haufenweise Geschenke bestehend aus Kleidern, Schmuck und Make-up. Klingt nach einem Mädchentraum. Doch Esther bemerkt, dass sie für all das nicht empfänglich ist. Die strebsame Studentin findet an nichts gefallen. Auch bei den Männern hat sie kein Glück. Und als sie kurz vor Ende für ein Foto sagen muss, was sie einmal beruflich machen will, bricht sie weinend zusammen. Eine Abwärtsspirale beginnt. Die Glasglocke senkt sich anscheinend unaufhaltsam über sie, schneidet sie ab von der Welt um sie herum …

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