{Rezension} Die Buchspringer von Mechthild Gläser

buchspringer_glaeserAmy und ihre Mutter flüchten – vor einer in die Brüche gegangenen Beziehung einerseits und Mobbingattacken andererseits. Es geht zurück auf die Insel Stormsay, von der Amys Mutter vor 17 Jahren als junge Schwangere weggegangen ist. Die schicksalhaften Gründe hierfür soll Amy bald erfahren und auch, dass sie eine besondere Gabe hat. Sie ist eine Buchspringerin. Als eine Art Wächter betreuen diese die Geschichten und sorgen dafür, dass damit nichts schief läuft. Genau das passiert aber gerade. Ein Dieb geht um in großen bekannten Geschichten, stielt wichtige Elemente daraus und zerstört sie auf diese Weise. Nur leider glaubt Amy das niemand – bis es fast zu spät ist.

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{Spotlight on} Edgar Allan Poes „Ligeia“

by Benjamin Lacombe

Ligeia, illustriert von Benjamin Lacombe

Ligeia. Die Lady, deren Familie der Erzähler auf „grauste Vorzeit datiert“, ist eine Figur und zugleich Namensgeberin einer Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe, zuerst veröffentlicht im September 1838. Mit dem Hang zu düsteren Geschichten kam auch ich nie an Ligeia vorbei. Und düster und gespenstisch ist diese allemal. Es ist die Erzählung Poes, der ich immer am meisten zugetan war, die ich in den verschiedenen Ausgaben immer zuerst lese. In ihrem Mittelpunkt steht eine mysteriöse Frau, deren Familie und Ursprung dem Ich-Erzähler – ihrem Ehemann – völlig unbekannt ist. Weder kann er sich an den Ort noch die Zeit ihrer ersten Begegnung erinnern noch an den Familiennamen, den sie vor seinem getragen haben musste. Eingrenzen kann er den Ort ihrer Begegnung nur auf eine „große, alte, verfallene Stadt nahe am Rhein“. Ihr Auftauchen ist also schon sehr seltsam, von Geheimnissen geprägt.

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Blog-Koop: Kristina & Jack rezensieren „Infinite Pain“

11297649_981031635264773_2134209142_nMan könnte sagen, Kristina verehrt die Autorin Kerstin Ruhkieck und ihre Bücher – klar war das spätestens nach den Begeisterungsstürmen im Beitrag „Spotlight on“ zu dem Psychothriller „Scherben“, der im April hier im Tintenmeer online gegangen ist. Die anspruchsvolle Lektüre war ganz schön schnell durchgesuchtet. Kein Wunder, dass das Urteil lautete: Großartig, meisterhaft, besser als sämtliche Thriller, die sie bis dahin gelesen hat. Eine richtige kleine Booklover-Lovestory hat sich da zwischen Krissy und „Scherben“ angebahnt.

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verborgene schaetze

{Verborgene Schätze} Mai 2015

Willkommen in der Mitte vom Mai! Es ist wieder Zeit für unsere monatliche Serie „Verborgene Schätze“, in der wir euch Bücher, CDs und Filme vorstellen, von denen wir glauben, dass die mehr Aufmerksamkeit verdienen. In diesem Monat gibts einen Tipp aus dem Bereich Young Adult – aber nicht so eine wischiwaschi Liebesschnulze, sondern eine mit Substanz (okay und viel Herzklopfen)! Und einen sehr rätselhaften Roman, eine Mischung aus Psychothriller, Krimi, Mystery, Drama, Abenteuer. Beides echte Lese-Leckerbissen!

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{Verriss} „Mystic City – Das gefangene Herz“ von Theo Lawrence

400 Froschrezepte? Bärtewaschen mit Naturschwämmen? Wie man ein Huhn kämmt? Selbst Hildegunst von Mythenmetz konnte dereinst ein Lied davon singen: von miesen Bücher, die uns die Zeit und die Lust am Lesen klauen. Im Gegensatz zu unserem hochgeschätzen, mit dem Orm gesegneten Dichtermeister können wir solche erstandenen Bücher oft nicht einfach wegwerfen, müssen sie sogar fertig lesen. Als Entschädigung darf dann aber auch mal richtig frei von der Leber weg gemeckert werden. Bühne frei!

Hallo ihr Lieben, vor einer Weile habe ich mich mit der lieben Sarah von buchverliebt und einigen anderen zusammengeschlossen, um „Mystic City 1 – Das gefangene Herz“ zu lesen. Gemeinsam lesen fördert ja die Motivation. Und diese hab ich bei dem Buch auch gebraucht! Denn, ganz ehrlich: Es war eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe! Leider. Weiterlesen